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Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Laa an der Thaya.

Email: hier klicken  /   Tel. 0 2522/ 23 45-0 (Dr. W.R. Wiesinger), oder mobil 0 664/ 124 39 90  (Christian Widi)

 

Die Reformation ist im Jahr 2017 fünfhundert Jahre alt geworden und seit gut 80 Jahren gibt es in Laa an der Thaya, nach 345-jähriger Unterbrechung, wieder evangelisches Leben.

Jetzt droht die Auflösung der evangelischen Kirche in Laa an der Thaya.

Es sind nur mehr wenige die sehr viel leisten und neue Mitarbeiter sind nicht in Sicht. Die Arbeit wächst den heute noch Treuen über den Kopf. Daher gibt es konkrete Pläne die evangelische Kirchengemeinde als Predigtstation in der Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen.

Daher erlauben wir uns in bester evangelischer Traditionen an Ihr Gewissen zu appellieren.

Es war eine Weltreise, die der Gründer der Firma schon lange geplant hatte. Um beruhigt reisen zu können, bestellt er sein Haus und übergab die Firma an seine besten Mitarbeiter. Im Team sollen sie den Betrieb führen, ein jeder gemäß seinen Stärken.

Es dauerte lange bis der Chef wieder zurück kam.

Sein Modell der Mitarbeiterbeteiligung war aufgegangen. Jede und jeder im Betrieb hatte gut gearbeitet, die Firma war fein aufgestellt und hatte erfolgreich expandiert.

Nur ein einziger Prokurist hatte nichts erreicht. In seiner Abteilung gab es Stillstand, es gab keine Expansion. Die Zeit war einfach stehengeblieben.

In einem Vieraugengespräch zwischen Chef und Abteilungsleiter sollte die Situation geklärt werden.

„Herr Direktor, ich habe ihr Risikokapital treuhändig verwaltet, die Konten stimmen und ich kann ihnen alles auf Euro und Cent zurückgeben.“

Da wurde der Eigentümer sehr ernst und er entschied: „Sie haben nicht verstanden worum es mir ging. Sie und Ihre Kollegen sollten Teilhaber der Firma werden. Sie aber haben die Entwicklung verschlafen. Sie haben aus ihrer Abteilung nichts gemacht. Sie sind nicht einmal das Risiko eines Verlustes eingegangen. Ihnen fehlt es am Engagement! Weil sie meine Firma nicht verstanden haben, weil sie keinen Gruppengeist haben, können sie nicht weiter Teil unseres Teams sein, schweren Herzens werde Sie entlassen müssen!“

Und so verlor der Mitarbeiter alles was er erhalten sollte.

Ich frage Sie jetzt: muss unsere eigene evangelische Kirche in Laa an der Thaya auch so enden? Soll talentiertes evangelisches Leben hierorts wirklich erneut ausgelöscht werden, unsere evangelische Kirchengemeinde in Kürze aufgelöst werden, wie ein Filialbetrieb, der kühl kalkuliert zugesperrt wird?

Wenn Sie am Fortbestand unserer, Ihrer Kirche interessiert sind, so geben Sie sich einen Ruck und reichen Sie uns als Mitarbeiterin, Mitarbeiter die Hand. Das Presbyterium ersucht Sie direkt mit uns, dem Laaer Presbyterium, Kontakt aufzunehmen. Betrüblicherweise NICHT mit Mag. Hans Spiegl, dem evangelischen Pfarrer von Mistelbach. Zeigen Sie echte Verantwortung, denn es gilt in diesen Tagen das evangelische Leben in Laa an der Thaya zu erhalten! Bald wird es zu spät sein!

 Dies ist die allerletzte Möglichkeit! Jetzt kommt es wirklich auf Sie an!

Da sind sie wieder, unsere Urängste.

Die Datensicherheit ist seit Jahrtausenden eine ärztliche Selbstverständlichkeit gewesen, so wie die Verschwiegenheit. Sie sind Basis des ärztlichen Berufsgeheimnisses. Sind sie doch wohlbehütet, über Generationen, Grundlage des Vertrauens von kranken Menschen zu ihren Ärzten gewesen. Die Diskretion und die Verlässlichkeit, dass „gut aufgehobene Geheimnisse“ keiner je erfahren würde, haben den guten Ruf unseres ärztlichen Berufstandes geprägt. Nur Priester und  Seelsorger konnten da mithalten. Sonst kaum jemand anderer.

Wird die Tradition des ärztlichen Berufsgeheimnisses künftig auch weiter bestehen können?

Heute gibt es die allgegenwärtige IT. Jeder hat sie, jeder benützt sie. Unsere Daten sind heute digitalisiert und elektronisch gespeichert. Aber auch elektronisch ausgetauscht. Befunde von Fachärzten, Entlassungsbriefe von Krankenhäusern, Laborwerte und und und kommen tagtäglich per Datenleitung in unsere Ordinationen. Das ist der Stand der Zeit und das ist auch gut so.

Die großen Nachrichtendienste der Welt können – und das hören wir aus den Nachrichten- diese Daten UNEINGESCHRÄNKT mitlesen!

Ja, ja unser ärztlicher Austausch, ihre Gesundheitsdaten werden  für die Übertragung per Intranet verschlüsselt. Primzahlen sollen die Kompliziertheit der Chiffrierung garantieren.

 Aber es nützt nix, aber auch gar nix. Datendienste aus Ländern die sich als Hüter der Demokratie loben lassen, bedienen sich ganz frech, so völlig nach Belieben, an unseren heiklen Daten. Selbstverständlich auch den medizinischen. Keine Diagnose bleibt geheim, kein Laborbefund und kein Befundbericht. Alles wird dechiffriert und mitgelesen, wird auf Vorrat gespeichert und wegen des Generalverdachtes gegen jedermann und alles, archiviert. Ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht: JA; AUCH IHRE DATEN werden geknackt!

Was also tun? Ärztliche Aufzeichnungen nicht mehr im Computer speichern? Die gute, veraltete Handkartei wieder einführen?  Gar nichts dokumentieren?

Geht nicht!  Wir leben in einem Rechtsstaat und müssen bei Bedarf Gerichten und Richtern  Auskunft geben, denn Ärzte  müssen die Qualität ihres Handelns im Streitfall auch beweisen können.

Wäre vielleicht die Lösung so was Ähnliches wie ein Beichtstuhl, denn dort gibt es weder IT, noch Handkartei? Höchstwahrscheinlich!

Ich bin ratlos und sehr verunsichert. Von der Politik ist, wie so oft, wieder einmal gar nichts zu erwarten, denn dieses Thema hat bisher keinen nachhaltigen  Eingang in die politische Diskussion gefunden. Nein, Österreichs politische Gesundheitsgewaltige basteln intensiv am „Elektronischen Lebenslangen GesundheitsAkt“ ELGA. Damit werden die letzten Schleusen endgültig geöffnet werden. Ärzte könnten dann genau so gut alle Befunde gleich am Rathausplatz aushängen!

Auch im Parlament ist diese Problematik komplett“ vergessen“ geblieben! Bei allen Fraktionen. 

Und es kommt noch viel bösartiger, denn ELGA will und wird uns Ärzte unter Strafandrohung zwingen, unsere Computer 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr online zu lassen, auch an Wochenenden und in Urlaubszeiten, damit ärztliche Daten ja keinem Hackerangriff entgehen können!

Nur ein Ahnungsloser und ein einfältiger Tor möge darauf vertrauen, dass  Wirewall und Kryptographie den Datendiebstahl verhindern können.

Das Scheunentor und alle Schleusen sind geöffnet! Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie eine Lösung für mein Dilemma kennen.

Kennen Sie die am meisten gefährdeten Menschen am Land? 

Greissler und Polizist sind häufig schon weg, die Post auch. Jetzt geht es den niedergelassenen Hausärzten mit Kassenvertrag an den Kragen. 

Sie fragen warum? Die österreichischen Hausärzte sind seit gut 30 Jahren in einem kompletten technologischen Stillstand gefangen gehalten! Außer  Basislabor, EKG und fallweise Lungenfunktionsmessungen ist in den vergangenen 3 Jahrzehnten praktisch aller technischen Fortschritt an Allgemeinmedizinern mit Kassenverträgen vorüber gegangen. 

Moderne Medizin braucht jedoch heute, kompetent praktiziert, technisch modernstes Rüstzeug! Nur so kann sich ein Patient in der Ordination eines Allgemeinmediziners genau so sicher behandelt wissen, wie in einer technisch hochgerüsteten Spitalsambulanz. 

Allein mit 5 Sinnen einen Kranken heute abzuklären ist technisch so veraltet, wie eine Dampfmaschine aus dem späten 19. Jahrhundert. Das ist museal! Da hilft auch alles Schönreden nichts! 

Wo finden wir im 21. Jahrhundert die Sonographie in den Praxen der österreichischen Allgemeinmediziner?? 

Die diagnostische Sonographie (Ultraschall), heute als essentielles diagnostisches Instrument allgegenwärtig, ist Allgemeinmedizinern in Österreich vorenthalten, weil weder im Krankenhaus darin ausgebildet wird, noch  Kassenverträge entsprechend ausverhandelt sind. Dagegen finden sich Aderlass(!) und Winterschlaf(!) noch immer in den bezahlten Leistungsspektren von österreichischen Krankenkassen. 

Das beklagt niemand! Das trommelt keiner! Wie unendlich traurig! 

Es ist Aufgabe des Gesetzgebers die Hausärzte durch neue Initiativen aus der fatalen technischen Totenstarre zu befreien! Verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen sind seitens der Politik erforderlich, um Kranke am Stand der Zeit versorgen können. 

Nur dann kann, ohne fahrlässig zu sein, künftig eine Überweisung auf eine Spitalsambulanz unnötig werden!!

 Zu beklagen ist weiters, dass es Ärzten  in Österreich per Gesetz verboten ist andere Ärzte anzustellen. Moderne Medizin braucht allerdings  ärztliche Zusammenarbeit in Teams! Nicht nur das Arbeiten ohne Technologie am Stand der Zeit, auch das Schicksal des Einzelkämpfers frustriert uns Allgemeinmediziner, weil wir Besseres kennen. 

Über dies wird tapfer verschwiegen, dass es Ärzten in Österreich, insbesonders Kassenärzten mit Einzelverträgen, nicht gestattet ist zeitgleich mit Kollegen in der Ordination zu arbeiten

Was spricht gegen Teamarbeit in modernen Ordinationen? Nur die Kooperation in Teams garantiert Fortschritt, Einzelkämpferei ist gleich zu setzten mit Rückschritt! 

Kennen der Gesundheitsminister und die Führung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger die heimische Kassenmedizin nicht mehr? Haben sie sich schon so weit von der Wirklichkeit entfernt im elitären, elfenbeinernen Turm? 

Es müssen daher die Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik und den Krankenkassen wach gerüttelt werden. Nur so wird in Österreich, außerhalb der Spitäler, Medizin endlich modern betrieben werden können.

 

Der Kreuzzug von Maria Fekter für das österreichische Bankgeheimnis erinnert frappant an den Kampf des Senior Quijote gegen Windmühlen. Der Unterschied liegt in der augenscheinlich geringeren Eleganz und der fehlenden Noblesse unserer Donna Quijote. Die Tragik will, ja muss schlussendlich durchaus vergleichbar sein.

Jedem Beobachter der Szene muss klar sein, dass der letztlich erfolglose Heroenakt der Finanzministerin Teil des heraufdämmernden österreichischen Wahlkampfes ist. Die ÖVP möchte sich als Verteidiger der „kleinen Sparer“ positionieren. Tatsächlich schützt unser Bankgeheimnis Steuerhinterzieher und andere Schelme. Die vielzitierte Oma mit ihrem Sparbücherl allerdings ist in der Himmelpfortgasse nicht systemrelevant. Sie dient als idealer Vorwand.

Darüber hinaus ist anzukreiden, dass die kalte Progression allen Leistungsbereiten immer weniger zum Sparen überlässt. Dies bleibt schlauerweise in dieser Opera tragica unerwähnt.

Die heimliche Taschendiebin verstellt sich als selbsternannte Schutzmantelmadonna aller Omas und der einfachen Sparbuch Besitzer. Zynismus pur und blankes Parteienkalkül, wie gewohnt. 

Alles zusammen vertieft den Eindruck, dass billige Wahlkampfmunition für die kleinere Regierungspartei wichtiger ist, als das Ansehen der Alpenrepublik in der Welt und das schmerzt!

Österreichische Medien haben im Sommer 2012 ihr Thema gefunden. Wenn in vergangenen Jahren der Sommer als „Saure Gurken Zeit“ galt, so haben FAULE Gurken im Jahr 2012 die Blätter und Journale gefüllt. 

Viele Bürger der Alpenrepublik erfasst eine unheimliche Wut, oder überkommt lähmende Ohnmacht, wenn man zuschauen muss, mit welcher Selbstverständlichkeit Politik und Justiz in Kärnten offensichtlich eine unheilige Allianz eingegangen sind.  

Nicht schön schaut man aus im Möchtegern Freistaat, denn dort stinkt es und man sendet morbide Zeichen! 

Die Falle in die Kärntnerinnen und Kärntener hineingetappt sind bestand darin, dass nach einer jahrzehntelangen dominanten SPÖ Herrschaft, von hypnotisierenden Zauberformel des „Schönen Kärnten“ selbstverliebt und ruhig gestellt,  ein waches demokratisches Bewusstsein nie reifen konnte und sich dadurch das noch viel abenteuerlichere, ja freibeuterische  „System Haider“ samt FPK und BZÖ entwickeln konnte. Der Schwarz-Blaue Tabubruch auf Bundesebene hat überdies dem ganzen die Krone aufgesetzt. 

Anstatt Kärnten ordentlich zu verwalten und  demokratisch legitimiert zu regieren, hat sich das „System Haider“ mit Schamlosigkeit und Frechheit das Land wie ein Beutestück gehalten. 

Das tut weh! Gegen diese Unerträglichen hilft nur mehr der nasse Fetzen zu dem einige erboste Kärntner im Klagenfurter Landhaushof gegriffen  und auch schon geschwungen haben. 

Die Demokratie hat in Kärnten zu lange versagt! 

Als Österreicher bin ich gewohnt, dass gewöhnlichen Staatsbürger die volle Härte des Gesetztes treffen kann; dass „die da oben“ es sich im Wesentlichen richten können, macht jedoch zornig. Justizia sollte wohlweislich blind sein! Vor dem Gesetze sollten alle gleich sein. Siehe Artikel 1 der Bundesverfassung!

Die Justiz hat, sehr zum Leidwesen und zur Eigenbeschädigung in Haiders Kärnten weggeschaut und nicht oder nur sehr unwillig gehandelt. Als typisches Beispiel dient die Aberkennung der Straffähigkeit, mangels eigenständigen Denkvermögens(!) des Gerhard Dörfler, heute Landeshauptmann von Kärnten, durch ein Gericht der Republik. (Profil Nr. 32, S.11).

Man lernt daraus, dass auf Kontrollmechanismen der Republik nicht blind Verlass ist und die Gewaltenteilung nicht immer und überall zuverlässig funktioniert. Daher ist man In Österreich gut beraten munter und wachsam zu bleiben! 

Den Schaden haben wir alle, die Rechnung zahlt ganz Österreich!! 

Im natürlichen Rechtsempfinden vieler  Menschen hat Korruption unauslöschlich einen Namen bekommen, Jörg Haider und Kärnten. Die ewige Unschuldsvermutung gilt, wie für alle anderen Glücksritter, die sich der irdischen Gerechtigkeit durch eine Höllenfahrt entzogen haben. 

Mir graust! 

Übrigens Schande über alle Journalisten, die sich das erbärmliche Verhalten des Uwe Scheuch, den Rausschmiss  eines Kollegen von der Pressekonferenz am 1. August 2012, gefallen lassen haben und sitzen geblieben sind.  

Waren sie zu devot, oder einfach nur zu dumm die Brisanz des Moments und die Kaltschnäuzigkeit eines Scheuchs zu erkennen, oder waren/sind sie ganz einfach nur ohne Solidarität mit einem Kollegen, weil  geil auf die Story? 

Böse, böse schaut’s somit auch für den Journalismus im Staate Österreich aus….!

   
© Praxis MR Dr. W.R. Wiesinger