Österreichische Medien haben im Sommer 2012 ihr Thema gefunden. Wenn in vergangenen Jahren der Sommer als „Saure Gurken Zeit“ galt, so haben FAULE Gurken im Jahr 2012 die Blätter und Journale gefüllt. 

Viele Bürger der Alpenrepublik erfasst eine unheimliche Wut, oder überkommt lähmende Ohnmacht, wenn man zuschauen muss, mit welcher Selbstverständlichkeit Politik und Justiz in Kärnten offensichtlich eine unheilige Allianz eingegangen sind.  

Nicht schön schaut man aus im Möchtegern Freistaat, denn dort stinkt es und man sendet morbide Zeichen! 

Die Falle in die Kärntnerinnen und Kärntener hineingetappt sind bestand darin, dass nach einer jahrzehntelangen dominanten SPÖ Herrschaft, von hypnotisierenden Zauberformel des „Schönen Kärnten“ selbstverliebt und ruhig gestellt,  ein waches demokratisches Bewusstsein nie reifen konnte und sich dadurch das noch viel abenteuerlichere, ja freibeuterische  „System Haider“ samt FPK und BZÖ entwickeln konnte. Der Schwarz-Blaue Tabubruch auf Bundesebene hat überdies dem ganzen die Krone aufgesetzt. 

Anstatt Kärnten ordentlich zu verwalten und  demokratisch legitimiert zu regieren, hat sich das „System Haider“ mit Schamlosigkeit und Frechheit das Land wie ein Beutestück gehalten. 

Das tut weh! Gegen diese Unerträglichen hilft nur mehr der nasse Fetzen zu dem einige erboste Kärntner im Klagenfurter Landhaushof gegriffen  und auch schon geschwungen haben. 

Die Demokratie hat in Kärnten zu lange versagt! 

Als Österreicher bin ich gewohnt, dass gewöhnlichen Staatsbürger die volle Härte des Gesetztes treffen kann; dass „die da oben“ es sich im Wesentlichen richten können, macht jedoch zornig. Justizia sollte wohlweislich blind sein! Vor dem Gesetze sollten alle gleich sein. Siehe Artikel 1 der Bundesverfassung!

Die Justiz hat, sehr zum Leidwesen und zur Eigenbeschädigung in Haiders Kärnten weggeschaut und nicht oder nur sehr unwillig gehandelt. Als typisches Beispiel dient die Aberkennung der Straffähigkeit, mangels eigenständigen Denkvermögens(!) des Gerhard Dörfler, heute Landeshauptmann von Kärnten, durch ein Gericht der Republik. (Profil Nr. 32, S.11).

Man lernt daraus, dass auf Kontrollmechanismen der Republik nicht blind Verlass ist und die Gewaltenteilung nicht immer und überall zuverlässig funktioniert. Daher ist man In Österreich gut beraten munter und wachsam zu bleiben! 

Den Schaden haben wir alle, die Rechnung zahlt ganz Österreich!! 

Im natürlichen Rechtsempfinden vieler  Menschen hat Korruption unauslöschlich einen Namen bekommen, Jörg Haider und Kärnten. Die ewige Unschuldsvermutung gilt, wie für alle anderen Glücksritter, die sich der irdischen Gerechtigkeit durch eine Höllenfahrt entzogen haben. 

Mir graust! 

Übrigens Schande über alle Journalisten, die sich das erbärmliche Verhalten des Uwe Scheuch, den Rausschmiss  eines Kollegen von der Pressekonferenz am 1. August 2012, gefallen lassen haben und sitzen geblieben sind.  

Waren sie zu devot, oder einfach nur zu dumm die Brisanz des Moments und die Kaltschnäuzigkeit eines Scheuchs zu erkennen, oder waren/sind sie ganz einfach nur ohne Solidarität mit einem Kollegen, weil  geil auf die Story? 

Böse, böse schaut’s somit auch für den Journalismus im Staate Österreich aus….!

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