Ein neuer Pflegenotstand droht auszubrechen! Bei uns zuhause in Österreich. In Altenheimen und in Pflegeeinrichtungen, oder beim Krankentransport. Auch in der Katastrophenhilfe scheint Gefahr im Verzug.

Gut, die alte Wehrpflicht, welch eigenartige Wortschöpfung, scheint auf Sicht nicht mehr haltbar zu sein. Das sehen fast alle ein.

Umgeben von Partnern in der europäischen Union und von Freunden, pflegen wir seit Jahrzehnten gut nachbarschaftliche Beziehungen und benehmen uns selber wie man es von guten Nachbarn erwartet.

 

Niemand muss sich mehr vor uns fürchten und wir selber stellen, Gott sei Dank, für unsere europäischen Nachbarn seit gut 60 Jahren keine Bedrohung mehr dar.

Dafür braucht es keine Wehrpflicht mehr, in diesen Tagen.

Dennoch gehen Angst und Sorge um. Mit der Wehrpflicht fällt auch der Zivildienst. Sorgenvoll blickt das Rote Kreuz in die Zukunft. Die Freiwilligen werden künftig fehlen, wenn es keinen Zivildiener mehr geben wird. Denn für die paar “Nätsch”, die im Sozialbereich üblicherweise bezahlt werden, dürften sich nur wenige Junge begeistern lassen, ein Jahr ihres Lebens zu “opfern”.

Ja, für Sportler in Trendsportarten, da steht Geld in Hülle und Fülle zur Verfügung. Beim Tennis, Golf, Schifahren, beim Motorsport und bei der heimischen Lachnummer Fußball. Jawohl, da darf, wie kopfnickend zugestimmt wird, maßlos abgeräumt werden.

Teils sogar noch mit Steuerbegünstigung der Republik aufs Einkommen. Denn die Zeit des Scheffelns ist kurz. Rasch gehört man als moderner Gladiator zum Alteisen, kann keine Höchstleistungen mehr bringen und muss danach von der Hände Arbeit leben. Wie unsereiner halt. Dagegen darf steuerlich begünstigt “vorgesorgt” werden. Damit nach Ende der Sportkarriere das Auskommen auch weiterhin sorgenfrei bleibt.

Geld scheint in Hülle und Fülle da zu sein. Geld, das sogar von ehemaligen Staatsfunktionären steuerschonend in Steueroasen als Stiftung günstigst geparkt ist. Bei aller Unschuldsvermutung: Das Steuerzahlen überlassen Gewinner lieber dem Plebs. Die erwerbstätige Normalbevölkerung soll alle Lasten tragen, denn die können sich eh nichts mehr sparen, bei all den Belastungen. Da ist es eh Wurscht.

Geld das dann zum Beispiel in der Pflege fehlt. Denn Sozialdienste dürfen am liebsten nur wenig bis nichts kosten. Einsatz rund um die Uhr muss billig bleiben. Dafür gibt es nur Sparbudgets. Dienst an Alten und Kranken hat kaum Wert. Nur Fußball, Formel 1, Tennis und ähnliches bringen Vermögen.

Wann endlich werden wir Getäuschte erkennen, dass Leistung, egal welcher Art ihren Wert hat. Soziales Engagement ist anstrengend, kraftraubend und kann emotional belastend sein. Sozialarbeit ist wertvoll!

Und das sollte billig sein??

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© Praxis MR Dr. W.R. Wiesinger