Drucken
Zugriffe: 2918

Was wäre ein Wahltag ohne Vorzugsstimmen?

Noch scheint dies ein probates Mittel politischer Mitbestimmung zu sein. Für das Fußvolk. Für Menschen wie unsereins eine kleine Hoffnung auf Mitbestimmung. Für uns Steuerzahler. Somit für uns Systemerhalter, für uns die Konsumenten. Halt fürs gemeine Wahlvieh, die immer die Rechnung begleichen müssen, für alles was die Oberen an Palawatsch produzieren.

Machen tun dann unsere Oligarchen sowieso nur das, was immer sie in den Oligarchien, die wir politische Parteien nennen, ausgeheckt haben.

Gut 100 000 Vorzugsstimmen hat es bei der Europawahl für Othmar Karas gegeben. Ein sehr lautes Signal das man in der Zentrale der ewig herrschenden VP nicht hören will, weil man traditionell eh nur für oligarchisch Erwählte da ist. Erkorene aus elitären Gnaden.

 

Gab es nicht früher einmal “Herrschen von Gottes Gnaden”? Haben wir uns wirklich weiter entwickelt? Sind Sie sich, lieber Leser, sicher?

Vorzugsstimmen? Was ist das? 100 000 mal Wählerwille für die Toilettenspülung in der Parteizentrale. Dort wird man ganz sicher zu wissen glauben, was gut für uns alle ist….?

Der Wählerfrust ist vorprogrammiert. Keinen darf die Politverdrossenheit wirklich wundern! Sogar dann, wenn nur 40% des Wahlvolks vom Stimmrecht Gebrauch macht, weil europäische Angelegenheiten seitens der heimischen Politik völlig ungenügend präsentiert werden. Dies geschieht vor unseren Augen im geblendeten Machttaumel, in philisterer Absicht. Daher wundert es nicht, wenn von den Alleinherrschern immer wieder leichtsinnig übers Wahlvolk “drüber gefahren” wird. Hat irgendwie Linie!

Nichtwähler seid sicher: Ihr werdet noch viel mehr werden!